Zubehör Baby füttern

Ausstattung, die Du für die Beikost-Fütterung brauchst

Wir zeigen Dir, was Du für die Beikost-Fütterung benötigtst und geben Dir Tipps, damit der Beikoststart für Dein Baby und Dich problemlos klappt. Bekommt das Baby seinen ersten Brei, erleichtert eine gute Vorbereitung die Beikost-Fütterung. Neben Utensilien, um gesunden Babybrei zuzubereiten und aufzubewahren, stehen Breilöffel und Babygeschirr im Mittelpunkt. Ebenso erleichtert die passende Sitzgelegenheit die regelmäßige Breifütterung des Kindes.

Fünf wichtige Dinge für die Beikost-Fütterung

1. Dampfgarer und Pürierstab

Zum Zubereiten des Babybreis benutzen die Eltern einen Dampfgarer. Mit seiner Hilfe erhitzen sie Gemüse und Fleisch, ohne dass Vitamine und Nährstoffe verloren gehen. Hochwertige Dampfgarer sind jeweils mit einem zusätzlichen Mixer ausgestattet. Besitzt ein Modell diesen Zusatz nicht, benötigen die Eltern einen Pürierstab. Mit diesem zerkleinern sie das gekochte Gemüse zu einem Brei.

2. Fruchtsauger

Zum Teil verweigern Babys den Babybrei, weil der unbekannte Geschmack sie verunsichert. Um sie frühzeitig an Obst und Gemüse zu gewöhnen, eignet sich ein Fruchtsauger. Die Mehrzahl der Modelle kommt für Babys ab drei Monaten infrage. Durch wechselbare Aufsätze bieten sie sich bis zum ersten Lebensjahr der Kinder an. Die Fruchtsauger bestehen aus einem ergonomischen Griff sowie einem Saugaufsatz mit winzigen Löchern. Durch diese gelangt der Geschmack von Obst- und Gemüsestückchen oder anderen Lebensmitteln in den Mund der Babys.

3. Beikostbehälter und Thermobehälter

Bei der Vielzahl der Dampfgarer befinden sich Behälter im Lieferumfang. Alternativ eignen sich als Beikostbehälter verschließbare Kunststoffschüsseln. Mit ihrer Hilfe frieren die Eltern vorgekochten Babybrei für später ein. Ebenso dienen sie dem leichten Transport des Breis. Damit dieser bei einem Ausflug warm bleibt, nutzen die Eltern einen Thermobehälter. Die Modelle bestehen aus bruchsicherem Glas oder Kunststoff. In ihnen bleibt der Babybrei über mehrere Stunden heiß. Vor dem Füttern empfiehlt es sich, die Temperatur aus Sicherheitsgründen zu prüfen. Eine große Auswahl an Babybreischalen findest Du hier.

4. mitwachsender Babyhochstuhl

Das Baby auf dem Arm von Mutter oder Vater zu füttern, gestaltet sich schwierig. Leichter funktioniert die Beikost-Fütterung, wenn das Kind in einem mitwachsenden Babyhochstuhl sitzt. Die Modelle besitzen verstellbare Sitz- und Standfußeinstellungen. Die Mehrzahl der Babyhochstühle eignet sich für Kinder ab sechs Monaten. Zu den wesentlichen Kaufkriterien bei ihnen gehören robuste Materialien und ein sicherer Stand. Um den Komfort der Kinder zu erhöhen, besitzen viele Hochstühle eine gepolsterte Sitzfläche mit Silikonbezug. Dieser erleichtert die Reinigung, wenn Brei darauf kleckert. Hier findest Du eine Übersicht der aktuell beliebtesten mitwachsenden Hochstühle für Babys.

5. Breilöffel und Lätzchen

Neben den Utensilien zum Zubereiten des Babybreis und zu dessen Transport spielt das Zubehör zum Füttern eine wichtige Rolle. Ein Breilöffel aus Plastik eignet sich aufgrund seiner geringen Größe für die erste Beikost-Fütterung. Damit sich das Kind nicht verletzt, besitzt er eine abgerundete Form. Bei den Breimahlzeiten gelangt nicht der gesamte Brei in den Kindermund. Er kleckert auf die Babykleidung. Um häufiges Waschen zu vermeiden, empfehlen sich Lätzchen aus Stoff oder Silikon. Letztere waschen die Eltern mit einem feuchten Lappen schnell ab. Einen guten Schutz bietet aufgrund seiner Länge ein Ganzkörperlätzchen.

Die passende Lektüre zum Beikost-Start

Der Beginn der Beikost-Fütterung stellt für unerfahrene Eltern eine Herausforderung dar. Sie fragen sich, warum ihr Baby den Brei verweigert oder welche Beikost sich am besten eignet. Hilfreiche Informationen finden sie im Buch Lotta lernt essen: Stillen, Milch und Babybreie“ von Edith Gätjen. Der unkompliziert geschriebene Ratgeber widmet sich auf 164 Seiten den wichtigsten Fragen zum Thema Beikost. Diese reichen von der Milchnahrung bis zum ersten Brei. Einfache Grundrezepte erleichtern es den Eltern, ihr Baby gesund und nahrhaft zu verköstigen. Beliebte Beikostbücher mit zahlreichen rezepten und wichtigen Informationen zur Beikost findest du hier.

Fazit: Die Beikost-Fütterung braucht wenig Zubehör

Eine gute Vorbereitung hilft bei der ersten Beikost-Fütterung des Babys. Bereiten die Eltern diese selbst zu, brauchen sie zwei Geräte: Dampfgarer und Pürierstab. Des Weiteren benötigen sie Babygeschirr und ein Lätzchen. Zubehör wie ein Fruchtsauger hilft, das Baby an neue Geschmäcker zu gewöhnen.

Die drei wichtigsten Fragen zum Beikost-Start

Wann beginnt man mit der Babys Beikost?

Bei der Mehrzahl der Kinder startet die Beikost-Fütterung zwischen Ende des vierten und des siebten Lebensmonats. Die Babys machen selbstständig auf ihr Interesse an neuer Nahrung aufmerksam. Sie beginnen, auf ihrer Faust zu kauen, schmatzende Laute von sich zu geben oder nach dem Essen der Eltern zu greifen.

Wie viel Babybrei isst ein Baby?

Zu Beginn der Gabe von Beikost versuchen die Eltern, dem Baby 100 Gramm Brei zu verfüttern. Fühlt es sich anschließend hungrig, bekommt es Muttermilch. Schafft es das Kind, 180 bis 200 Gramm Brei zu essen, ersetzt dieser die Milchnahrung vollständig.

Kann man den Babybrei vorkochen und einfrieren?

Kochen die Eltern ausreichend Babybrei vor, frieren sie ihn in geeigneten Behältern für mehrere Tage oder Wochen ein. Vor dem Verzehr tauen sie die Beikost direkt auf dem Herd auf.